NoraMaibaum

Rundgänge in den " Shivom-Dörfern "

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Auf dem Weg durch die " Shivom - Dörfer "

An einem meiner freien Tage, stand die Sonne hoch am Himmel und das Wetter war einfach fabelhaft!

Ich hatte große Lust einen Teil der “ Shivom – Dörfer “ etwas näher kennenzulernen.
Also fragte ich Omari und wir gingen los!

Dorfteil von Zunikel Tempel in Zunikel

Omari zeigte mir das Dorf Bungamati, dort wohnen auch ein paar Patenkinder.
Die ersten Eindrücke und Erzählungen von Omari waren für mich sehr interessant und spannend!

Hoch gebaute Backsteinhäuser, die durch ihre bräunliche Farbe den Anschein haben, aus dem Boden zu wachsen!
Das Leben in den Dörfern spielt sich hauptsächlich auf den schmalen Gassen und Straßen ab!
Überall spielen Kinder mit Dosen, Reifen, Stöcken, Steinen! Spielzeug sieht man hier sehr selten!
Hühner, Enten, Ziegen und Hunde suchen nach fressbarem!

Wo gibt es etwas zu fressen? Hier!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele Häuser sind mit unmengen Chillischoten "geschmückt," die zum Trocknen aufgehängt wurden!
Oder auf Matten getrocknet werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chillischoten werden an den Häusern getrocknet oder auf Strohmatten

Ich habe einige Männer bei Holzschnitzarbeiten beobachtet, die tollen Stücke werden in den Touristenvierteln verkauft, zB. im Thamel, Patan, Baktapur!

In Bungamati scheint die Zeit still zu stehen!
Das Leben dort ist sehr hart und harmonisch, man könnte meinen, man sei in einer Filmkulisse des 17.Jahrhunderts.


 

 

 

 

 

 

Viele seltsame Eindrücke...
die mich nachdenklich stimmen...
Dazu fallen mir nicht die passenden Worte ein...

Während den Dorfgängen hat Omari immer
2 Handtaschen dabei.
In einer Tasche ist Verbandmaterial...

Fast nahtlos ging es dann weiter nach Kokana! Das Dorf ist ähnlich aufgebaut wie Bungamati!
Mit mehreren Tempelanlagen die einen fast mystischen Eindruck hinterlassen!
Auch die geschnitzten Fensterrahmen haben ihren besonderen Charm!

Filigrane Handarbeit Ein gemütliches Plätzchen

Besonders aufgefallen ist mir ein großes Schwimmbeckenähnliches Wasserbecken, in dem die Frauen ihre Wäsche waschen und ein paar Jungs sich spielerische abkühlten!

Abkühlung tut gut... " Männeken Piss "

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab und zu konnte ich beobachten, wie einige Frauen Teppiche knüpften, so wie es von hunderten von Jahren schon gemacht wurde!
Kinder spielen Tischtennis... ein paar Steine ersetzen das Netz!

Wie ano dazumal Viel Spaß und Freude



Das Dorf Kokana wurde im Jahr 2008 zum Weltkulturerbe ernannt!
Was ich sehr gut nachvollziehen kann!

Unsere letzte Station war in Sainbu, dort besuchten wir Ramilla!
Mit namaste begrüßte sie uns herzlich und servierte uns Himalaya - Kaffee!
Meine Füße hatten sich nach dem langen Spaziergang eine Pause verdient, auch weil ich komplett falsches Schuhwerk trug, denn ich wollte in den Fußstapfen der Einheimischen laufen, Barfuß!

Tempel in Sainbu

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Meine Schlußbetrachtung:
Es ist schön zu sehen, wie die Kinder - und Menschenherzen Omari zufliegen!
Ab und zu gibts für kleine und große, junge und alte Menschen ein Bonbón aus Omari's Hosentasche!
Kleine Wunden versorgt Omari gleich und auch für die Seelenschmerzen hat sie offene Ohren
und ein "Pflaster"!

Durch die " Shivomdörfer " zu gehen, das sind lange Strecken auf und ab!
Ich wünsche Omari, daß sich bald ein Sponsor für ein kleines Motorrad findet, was ihr viele Gehzeiten erspart und so manches erleichtern würde!

Bis bald

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Thursday, 17 May 2012